5 Fragen an… Ingrid: Ein letztes Mal Bilanz ziehen

Ingrid BergnerWir sind ständig im Wandel – das bedeutet leider manchmal auch den Abschied von lieb gewonnenen MitarbeiterInnen. Mit 2023 ist es für Ingrid Bergner soweit: Sie geht nach 6 Jahren in der Buchhaltung von Symvaro in den wohlverdienten Ruhestand.

 

 

 

Wie sie auf ihre Karriere und ihre Zeit bei Symvaro zurückblickt und was sie sich für die Zukunft wünscht, hat sie uns im Interview verraten. So viel dürfen wir vorwegnehmen: Es war für alle Beteiligten ein äußerst emotionaler Abschied…

 

 

 

Ingrid, mit Ende 2022 hast du dich in die Pension begeben – magst du uns einen kurzen Rückblick auf deinen beruflichen Werdegang gewähren?

 

Ich habe damals nach dem Abschluss der Handelsschule zunächst recht schwer Arbeit gefunden, hab als Verkäuferin begonnen und mich nebenbei weitergebildet. Schließlich hatte ich doch das Glück, in einem Steuerbüro zu starten – und konnte dort schon viel für mich mitnehmen. Danach war es eigentlich eine “bunte Mischung”: von der Buchhaltung im Baunebengewerbe oder Großhandel bis zur Selbstständigkeit als Ladeninhaberin. Dazwischen gab es natürlich auch eine Familienauszeit – die Betreuung von vier Kindern ist schließlich schon ein Vollzeitjob.

 Fun Fact über Ingrid: sie war in Ihrer Jugend österreichische Staatsmeisterin im Eiskunstlauf (im Paarlauf mit ihrem Bruder)!

 

Ich habe mich immer wieder an neue Bereiche gewagt und musste mir vieles erst erarbeiten. Die Buchhaltung sollte mich aber nicht mehr loslassen. Zuletzt habe ich mich dann auch genau damit selbstständig gemacht. Vor allem, weil es in meinem Alter – ich war schon über 50 – schwierig wurde, einen Job zu finden. Zu der Zeit habe ich dann auch die Firma Symvaro kennengelernt. Und ich muss sagen: Es war Liebe auf den ersten Blick. (lacht)

 

 

 

Kannst du dich noch an deine erste Zeit bei Symvaro erinnern?

 

Sehr gut sogar. Ich wurde vom doch sehr jungen Team sehr freundlich und offen aufgenommen, ganz ohne Vorurteile. Da hab ich sofort gewusst: Das passt! Ich hatte aber schon immer das Glück, mich an meinen Arbeitsplätzen sehr wohl zu fühlen. Dafür bin ich sehr dankbar. 

 Fun Fact vom Ingrids erstem Tag bei Symvaro: sie hat dem Chef glatt einen gemeinsamen Kaffeplausch ausgeschlagen.

 

Natürlich gab es auch neue Herausforderungen. Schon allein in die IT-Branche zu wechseln und dann die neuen Programme, die es zu beherrschen gab. In meiner Ausbildung war von EDV noch gar keine Rede, im Beruf hatte ich auch lange nicht viel damit zu tun. Ich habe noch mit Lochkarten an riesigen Geräten gearbeitet und hatte Chefs, die alles ausschließlich handschriftlich erledigt haben. Die ganze Welt der Technik war für mich früher unbegreifbar – heute hat man das im kleinen Finger. 

 

Gerade am Anfang war ich aber sehr froh, dass ich mit Markus eine so tolle Unterstützung hatte. Überhaupt: Ich wurde genau da abgeholt wo ich bin, war stets lernbereit und habe so das Beste draus gemacht. Ich glaube, dass wird auch weiterhin wichtig bleiben – man muss sich einfach weiterentwickeln und der Zeit anpassen.

 

 

 

Was war dein Aufgabenbereich, und worauf bist du besonders stolz?

 

Meine Aufgaben waren immer in der Buchhaltung und der Lohnverrechnung. Ich habe aber sehr schnell gemerkt, dass das nur ein kleiner Teil des tatsächlichen Aufgabengebiets ist. Obwohl wir eine recht kleine Firma sind, gibt es viele Dinge zu beachten. Jede Kleinigkeit kann Folgen haben, die wir einfach mit- und weiterdenken müssen.

 

Aber genau diese Abwechslung macht es dann auch spannend. Es geht nicht nur darum, den ganzen Tag Rechnungen einzubuchen. Hier darfst du mit dem Betrieb mitleben

 

Mir hat daran auch gefallen, dass ich meinen Aufgabenbereich zum größten Teil selber erkennen “durfte”. Ich habe selber meine Prioritäten gesetzt, habe meine Fristen gekannt und ich habe nie so etwas wie eine Ablaufkontrolle gespürt. Ich hatte ganz viel freie Hand, konnte mich selbst gut einbringen ins Unternehmen. Auch durch die “Vermittlerrolle” zwischen Management und Dienstnehmer gab es Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen, Feedback zu geben, mitzureden. Für mich war es einfach schön, so als Teil des Teams wahrgenommen zu werden. 

 

Mein größtes “Projekt”, sozusagen, war es zu Beginn überhaupt erst eine Linie in den bürokratischen Ablauf zu bringen. (lacht) Einfach eine solide Basis für Buchhaltung und Bilanzierung zu schaffen. Auch alle Kollegen dahin zu “erziehen”, ihre Rechnungen verlässlich zu bringen, war ein Prozess. Auf das Ergebnis bin ich aber stolz: meine Nachfolgerin hat es jetzt im Vergleich kinderleicht. 

 

 

 

Wie war für dich die Übergangszeit mit deiner Nachfolgerin Jelena?

 

Ich habe Jelena bereits im Zuge meiner Selbstständigkeit kennengelernt – und da ist sie mir sofort als sehr hilfsbereit und kompetent aufgefallen. Wir haben ja schon sehr früh mit dem Inserieren für die Stelle begonnen. Mal schauen, was so kommt, hab ich mir gedacht. Zufällig war Jelena dann die erste Bewerberin. Und ich wusste gleich: eine Bessere gibt es nicht. Das hat sich auch sofort bestätigt, als sie dann ins Team kam. 

 

Ingrid Bergner und ihre Nachfolgerin Jelena

 

Der Übergang und die Übergabe an Jelena ist völlig reibungslos, fast nicht merkbar, verlaufen. Wir ticken ja ganz gleich, sind beide nicht die sonst typisch ruppige, forsche Sorte Buchhalterin. So ist es mir auch nicht schwer gefallen, die Aufgaben dann endgültig aus der Hand zu geben. Wichtig war mir einfach, alle Unterlagen ordentlich zu hinterlassen, damit meine Nachfolgerin keinen unnötigen Aufwand hat. 

 

Der Abschied von Symvaro fällt mir jetzt natürlich sehr schwer – man verliert praktisch ein halbes Stück Familie. In der Arbeitswelt bleibe ich mit meiner selbstständigen Tätigkeit zwar fürs Erste noch. Aber es ist trotzdem nicht das gleiche, ob ich daheim allein im Büro bin, oder in der Arbeit mit Kollegen zusammensitze, mich austausche. Das wird mir sehr fehlen. 

 

 

 

Was sind deine Pläne und Wünsche für die Pension – und was wünschst du Symvaro für die Zukunft?

 

Privat haben wir fürs Erste geplant, rund ums Haus ein wenig umzubauen und den Garten herzurichten. Ich freue mich, für diese Arbeiten und die Pflege meiner Mutter mehr Zeit zu haben. Gleichzeitig wünsche ich mir auch, dass ich es schaffe, mir auch persönliche Freizeit zuzugestehen und einfach zu nehmen. 

 

Der Firma Symvaro wünsche ich von Herzen, dass sie so richtig den Durchbruch schaffen! Dass sich dieser WOW-Effekt von WATERLOO einfach auf noch mehr Gemeinden überträgt. Dass die Bemühungen von allen im Team auch Früchte tragen. 

 

Ich bin jedenfalls unendlich dankbar, dass ich so lange dabei sein durfte. Und dass ich so meinen beruflichen Werdegang ohne schlechte Gefühle beenden kann. 

 


 

Auch wir sind über die Maßen dankbar für die grandiose Zusammenarbeit und die Zeit, die wir mit Ingrid verbringen durften. Wir hoffen natürlich, auch weiter mit ihr verbunden zu bleiben. 

 

Liebe Ingrid, das gesamte Team Symvaro wünscht dir eine erholsame Zeit und alles erdenklich Gute für den wohlverdienten Ruhestand!

Quellschüttung messen und ausrechnen so einfach wie nie

Als Wasserversorger kennen Sie das bestimmt: das Messen und Berechnen der Quellschüttung ist jedes Mal eine aufwändige und umständliche Tortur. Geht das denn nicht einfacher? 

 

Noch zahlreichen Kundenanfragen hat das Entwicklerteam rund um WATERLOO Control mal wieder ein richtiges Ass aus dem Ärmel gezaubert: das neue Quellschüttungs-Tool zur einfachen Quellschüttmessung!

 

Wir zeigen, warum die Quellschüttung überhaupt so kompliziert zu messen und berechnen ist, und wie die neue Funktion in WATERLOO Control diese Arbeit unheimlich erleichtert.

 

 

Quellschüttungen als Teil der Eigenüberwachung – wichtig, aber umständlich

 

 

Als Quellschüttung bezeichnet man grundsätzlich die Abflussmenge an Wasser, die in einer bestimmten Zeit aus einer Quelle austritt. Laut der W85 der ÖVGW Richtlinien über die Eigenüberwachung von Wasserversorgungsanlagen muss die Quellschüttungsmenge monatlich erhoben und dokumentiert werden. Sie stellt also einen wichtigen und gesetzlich vorgeschriebenen Teil der Eigenüberwachung dar. In den WATERLOO Control Checklisten ist dies selbstverständlich bereits berücksichtigt, sodass Wasserversorger die Quellschüttung auch ordentlich und gerichtsfest dokumentieren.

 

Bisher gab es zum Messen selbst aber nur eher umständliche Methoden. Der Mitarbeiter vor Ort…

      1.  …stellt einen Kübel unter den austretenden Wasserstrahl
      2.  …misst mit einer Stoppuhr mit, wie lange es braucht bis der Kübel gefüllt ist
      3.  …notiert sich diese Zeit auf Papier
      4.  …berechnet mit einer komplizierten Formel das Durchflussvolumen
      5.  …wiederholt diese Messung mindestens drei Mal
      6.  …errechnet aus allen Ergebnissen den Durchschnittswert und
      7.  …dokumentiert das endgültige Ergebnis für die Eigenüberwachung

 

Das klingt nicht gerade nach einem einfachen, effizienten Prozess. Allein das Jonglieren mit Stift, Papier, Messkübel und Stoppuhr verlangt schon mehr als zwei Hände. Das anschließende Ausrechnen der Durchschnittswerte sorgt zusätzlich für rauchende Köpfe. Fehler und Frustration sind also definitiv vorprogrammiert. 

 

Viele Male haben sich WATERLOO Kunden bereits mit genau diesem Anliegen an uns gewendet: Gibt es hier denn kein einfaches Mittel? Für Wasserversorger ist dieses Problem schließlich ständig präsent und sorgt für jede Menge Kopfschmerzen und Ärger

 

Doch wie kann man diese Prozedur für Wassermeister nun erleichtern? Das WATERLOO Control Team hat die Antwort geliefert.

 

 

 

>>> Lesen Sie auch: Wie wir auf Kundenwunsch neue Funktionen für
die Überwachung von
Schiebern und technischen Geräten geschaffen haben.

 

Berichte für die Fremdüberwachung mit WATERLOO Control erstellenTechnische Geräte in der Wasserversorgung

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellschüttung nie mehr selbst ausrechnen müssen

 

 

Mit WATERLOO Control ist das Überprüfen der Quellschüttung laut W85 schon längst Teil der Checklisten. Was jetzt aber neu ist: die Durchflussmenge muss nun nicht mehr selbst ausgerechnet und händisch eingetragen werden.

 

Das bedeutet: kein umständliches Hantieren mit Stoppuhr, Taschenrechner und Papier mehr. Dafür gibt es ab sofort das praktische Quellschüttungs-Tool, das genau diese Aufgaben übernimmt. Schon direkt in den WATERLOO Control Checklisten integriert und für die Arbeit mit der App verfügbar. Damit wird Ihr Tablet zu Stoppuhr und Rechner zugleich – weitere Geräte, Papier und vor allem die eigenen Rechenleistungen werden damit hinfällig. 

 

So wird die Messung der Quellschüttung einfacher, schneller – und erspart viele Kopfschmerzen. 

 

 

Das kann das neue Tool zur Quellschüttmessung:

 

  •    die Zeit der Messung stoppen, mit beliebigen Wiederholungen und Neustarts
  •    den Durchschnittswert von mehreren  Messungen automatisch kalkulieren
  •    die Durchflussmenge der Quellschüttung in verschiedenen Maßeinheiten errechnen
  •    das endgültige Ergebnis sofort in die Checkliste aufnehmen

 

So funktionierts:

 

Im Management Center sollten Sie bereits Ihre Checklisten für Quellfassungen angelegt haben. Dort muss die Quellschüttung als erforderliches Feld aktiviert sein. Hier können Sie auch die gewünschte Einheit wählen, also ob in Liter pro Sekunde, Minute oder Stunde gemessen werden soll. 

 

Ansicht im WATERLOO Control Management Center: Quellschüttung für die Checkliste aktivieren

 

 

In der App ist das Tool dann automatisch in der dazugehörigen Checkliste vorhanden. App-Benutzer müssen für die Überprüfung nur noch auf das Icon im Eingabefeld klicken, und der Rechner öffnet sich in einem eigenen Fenster. 

 

Mit einem Klick auf das Icon am rechten Rand gelangen Sie aus der Checkliste direkt in das Quellschüttungs-Tool

 

Im Tool selbst muss zuerst die Größe des Messgefäß in Liter angegeben werden. Danach kann der Mitarbeiter vor Ort die Messung durchführen. Das heißt, das Wasser aus der Quelle wird aufgefangen, während man die Zeit mit dem Quellschüttrechner mitstoppt. Messungen können beliebig gelöscht oder wiederholt werden, z.B. wenn man sich verdrückt oder zu spät reagiert hat. 

 

 

Im Quellschüttungs-Tool kann die Messgefäßgröße gewählt, die Messung gestoppt und wiederholt, und der automatisch errechnete Durchschnittswert in die Checkliste übernommen werden.

 

 

 

Für den Mittelwert braucht es idealerweise mindestens drei Messungen. Das praktische am Quellschüttungs-Tool: Dieser Durchschnitt wird automatisch berechnet und angezeigtWenn die Messung vollständig und der Mittelwert berechnet wurde, kann der endgültige Wert sofort in die Checkliste übernommen werden. 

 

Fertig ist die Überprüfung der Quellschüttung!

 

 

 

Das praktische am WATERLOO Quellschüttrechner:

 

  •    Kein Kopfrechnen mehr nötig: all das erledigt unser Tool
  •    Alles passiert direkt am Tablet, ohne Papier und Stift
  •    Sie sparen jede Menge Zeit
  •    Fehler werden vermindert – das sorgt für weniger Stress und Ärger später

 

 

Wir wünschen allen WATERLOO Kunden viel Freude mit dem neuen Tool!

 

 

 

Warum Ihr Feedback zählt

 

Feedback-Kultur ist uns wichtig. Und das nicht nur innerhalb des Unternehmens. Vor allem Kundenfeedback spielt bei der Entwicklung aller WATERLOO Produkte eine große Rolle. Nur Sie als Wasserversorger wissen…

  •    wo es wirklich hakt
  •    welche Probleme im Arbeitsalltags auftauchen
  •    was genau Ihre Arbeit laufend erschwert

 

Und nur weil wir genau dieses Feedback ernst nehmen, können wir wirklich wichtige Anliegen auch prompt lösen. Wie eben beim Quellschüttungs-Tool. 

 

Aus der Praxis, für die Praxis. 

 

Sie haben weitere Ideen, die das Leben als Wasserversorger enorm verbessern würde?

Kontaktieren Sie uns jederzeit unter help@waterloo.io. Vielleicht können wir schon demnächst IHR Problem lösen

 

 

 

Sie brauchen noch mehr Infos zu den praktische Funktionen von WATERLOO Control? Unser Team informiert und berät Sie gerne. Nehmen Sie jederzeit Kontakt mit uns auf, oder buchen Sie eine kostenlose und unverbindliche Software-Demo.

 

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Teuerungen für Gemeinden: Wie Sie jetzt in der Wasserversorgung Kosten sparen

2022 ist für Gemeinden wahrlich kein leichtes Jahr. Durch die Corona-Krise schon finanziell gebeutelt, kommen jetzt auch noch steigende Energiepreise und weitere Teuerungen dazu.

 

Besonders Gemeinden trifft es dabei sehr hart: Das Zentrum für Verwaltungsforschung (KDZ) schätzt sogar, dass ca. 1,2 Mrd. Euro in den Budgets der Gemeinden fehlen werden. Ganz klar: die Inflationsanpassung, enorme Baukostensteigerungen sowie teils horrende Zinsen reißen gewaltige Löcher ins Budget. Und das sogar noch heftiger als Corona. Viele Gemeinden stellen sich die Frage, wie sie diese Finanzierungslücken nun schließen sollen.

 

-> Mehr zur aktuellen Krise berichtet auch der Gemeindebund oder das KDZ.

 

Das sind aber nicht die einzigen Sorgen der Gemeinden und Versorger. Auch die Versorgungssicherheit wird immer mehr in Frage gestellt: Was passiert bei einem Blackout? Wie wird sich der Klimawandel und die Wasserknappheit auf unsere Trinkwasserversorgung auswirken? Wertvolle Ressourcen werden immer knapper, während Mittel laufend gekürzt werden. Das regt Gemeinden und Wasserversorger natürlich zum Planen und vor allem zum Sparen an.

 

Übrigens: Genau diese Problematik haben wir bereits Ende 2021 als wichtiges Thema vorausgesagt: hier geht’s zu unserem Ausblick auf 2022.

 

7 Dinge, die wir 2021 gelernt haben

 

 

Spätestens jetzt ist also die Zeit gekommen, sich über Kosteneinsparungen Gedanken zu machen.

 

Nur: Mit dem Zurückdrehen der Heizung alleine ist es bestimmt noch nicht getan. Hier müssen umfassende und langfristige Lösungen her. Üblicherweise werden im Rahmen von wichtigen Sparmaßnahmen bestimmte Posten gekürzt oder Einnahmen erhöht. Das ist für Betroffene selbstverständlich wenig erfreulich.

 

Doch auch wenn so manche unliebsamen Schritte notwendig werden: Sparen muss nicht automatisch Verzichten bedeuten.

 

Das klingt widersprüchlich?

 

Wir wagen zu behaupten: Wenn man es richtig angeht, können Sparmaßnahmen sogar ganz schön Spaß machen. Wir zeigen, wie das im konkreten Fall der Wasserversorgung mit WATERLOO aussehen kann.

 

 

 

Geld sparen in der Wasserversorgung – geht das überhaupt?

 

Trinkwasser ist unser höchstes Gut – das steht fest. In Österreich dürfen wir uns glücklich schätzen, zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Trinkwasser in absoluter Top-Qualität versorgt zu werden. Und das mit Sicherheit.

 

Wissen Sie übrigens, warum das Trinkwasser in Österreich so eine hohe Qualität hat? Lesen Sie alles darüber in unseren Beiträgen zum Weltwassertag und Trinkwassertag.

Trinkwassertag 2022

 

Grundwasser sichtbar machen

 

 

 

Diese reibungslose Wasserversorgung der BürgerInnen muss auch in Krisenzeiten garantiert und sichergestellt sein. Hier kann es also schon mal kein Zurückschrauben geben: Denn vor allem bei kritischer Versorgungsinfrastruktur sind Einsparungen nur begrenzt möglich.

 

Mit dem Aufrechterhalten der Infrastruktur ist es natürlich nicht getan. Neben der alltäglichen Wasserversorgung fallen noch dazu jede Menge administrative Aufgaben an, unter anderem:

 

 

All diese Prozesse und Aufgaben sind unverzichtbar. Sie verschlingen aber viele Ressourcen, sowohl materiell als auch personell. Es bleibt also letztendlich nur eine Möglichkeit zur Kostenreduzierung:

 

Effizienzsteigerung!

 

Durch möglichst effiziente Arbeitsabläufe und sparsamen Umgang mit Ressourcen können notwendige Ausgaben immerhin optimiert werden. Auch das spart auf Dauer Kosten.

 

Doch wie kann man die großen Zeit- und Energieräuber nun am besten ausradieren und die Arbeit in der Wasserversorgung effizienter gestalten?

 

Hier lautet das Stichwort: Digitalisierung.

 

 

 

Durch digitale Lösungen in der Wasserversorgung sparen

 

Digitale Lösungen in der Trinkwasserversorgung sind erstmal leichter gesagt als getan. Wie kann man sich das vorstellen? Die Trinkwasserversorgung ist schließlich ‘offline’ zu warten, und Wassermeister oder Monteure sind grundsätzlich eher richtige Macher statt Bürohengste. Trotzdem gibt es bereits jetzt viele Aufgaben, die längst digital erledigt werden können. Besonders für die administrativen Prozesse des Zählertausch, der Ablesung und der Eigenüberwachung machen digitale Lösungen für Wasserversorger Sinn.

 

 

Das können Sie mit digitalen Lösungen besser und effizienter erledigen

 

  •    Bestände von Wasserzähler aufgezeichnen und verarbeiten
  •    Handlungen und Wartungen mobil dokumentieren
  •     Erinnerungen für Eichfristen und andere dringende Aufgaben einstellen
  •    Dokumente sammeln und ordnen
  •     Zählerstände ablesen und bekanntgeben
  •     Terminvereinbarungen und Touren verwalten
  •     Bestätigungen automatisieren
  •     Eigenüberwachung dokumentieren
  •    Berichte für die Fremdüberwachung automatisch erstellen lassen
  •    Prozesse und Strukturen abbilden
  •    … und vieles mehr

 

Digitale Lösungen sind also auch in der Wasserversorgung vielseitig einsetzbar. Sie helfen dabei, Abläufe zu optimieren und unnötige Ausgaben und Belastungen zu reduzieren.

 

 

So sparen Sie Kosten damit

 

  •    Prozesse werden vereinfacht und bedeuten weniger Aufwand
  •    Aufgaben können schneller und ohne Fehler erledigt werden
  •     Weniger Ressourcen sind notwendig (u.a. Papier)
  •    Wertvolle Arbeitszeit der MitarbeiterInnen wird endlich effizient genutzt

 

Die Zahlen sprechen für sich: Mit bis zu 80 % Ersparnis können Sie allein für das Wasserzählermanagement mit WATERLOO rechnen.

 

Sie brauchen mehr konkrete Zahlen, Fakten, Daten für Ihre Gemeinde?
Mit unserem einzigartigem Ersparnisrechner bekommen Sie Ihre potentiellen Einsparungen mit WATERLOO schwarz auf weiß.

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WATERLOO Ersparnisrechner

 

 

Ganz klar: Digitale Lösungen sind eine langfristige Investition, die an genau der richtigen Stellen spart und dabei auch noch jede Menge Probleme löst. Schließlich soll es nicht allein um den finanziellen Nutzen gehen. Auch abseits der Kosteneinsparung gibt es einen Haufen Vorteile für alle Beteiligten.

 

 

 

So macht Sparen Freude

 

 

Natürlich klingt die Möglichkeit der Kosteneinsparung erstmal nur für das Budget spannend. Wassermeister, Monteure oder MitarbeiterInnen der Buchhaltung interessiert vielmehr, wie eine neue Software ihren Arbeitsalltag verändert.
Doch können digitale Lösungen als Einsparungsmaßnahme hier wirklich Freude bereiten? Wir finden: das können sie nicht nur, das müssen sie auch!

 

Die scheinbar tollste und effizienteste Software-Lösung bringt nichts, wenn sie für diejenigen, die tatsächlich damit arbeiten keinen offensichtlichen und spürbaren Nutzen bietet. Hier unterscheiden sich die wirklich guten, intuitiven Lösungen vom Rest.

 

Alle WATERLOO Lösungen werden konsequent aus der Praxis, für die Praxis entwickelt. Das bedeutet: nur gemeinsam mit waschechten Wasserversorgern.
Und ganz ehrlich: Sie wissen doch viel besser, was Sie brauchen, damit die Arbeit wieder richtig Freude bereitet.

 

Hainburg an der Donau hat große Freude mit WATERLOO Control
Hainburg an der Donau hat große Freude mit WATERLOO Control

Das Wichtigste dabei: diese digitalen Lösungen ersetzen keine Menschen und bedeuten auch keine Kopfschmerzen beim Erlernen und Anwenden. Im Gegenteil, wenn Sie korrekt entwickelt und angewendet werden, macht das Arbeiten mit ihnen sogar richtig Spaß!

 

  •    Keine Frustration wegen nicht funktionierender Technik
  •    Reibungsloses Arbeiten ohne Konflikte
  •     Weniger Fehler und damit weniger Ärger
  •    Mehr Zeit für wichtige Arbeit, die sonst Überstunden und Extrakosten verursacht
  •    Tolle Erfolgserlebnisse, die motivieren und anspornen
  •    Nicht zu vergessen: der Neid der KollegInnen, die immer sich noch immer mit Stift, Papier und fetten Aktenordner herumschlagen müssen 😉

 

 

Das Feedback unserer Kunden gibt uns Recht! Lesen Sie, wie viel Freude die Gemeinde Hainburg mit WATERLOO Control für die Eigenüberwachung hat – und wie sie damit bereits richtig Erfolg feiern konnte.

 

 

 

Wir halten fest: digitale Lösungen in der Wasserversorgung können gewaltige wirtschaftliche Einsparungen bringen. Das war aber noch längst nicht alles.

 

 

Diese Vorteile sind nicht mit Geld aufzuwiegen

 

  •     kinderleichte Bedienung und praktische Funktionen
  •    endlich kein Papierkrieg mehr, sondern modernes Arbeiten mit dem Tablet
  •    der administrative Arbeitsaufwand wird um bis zu 90% reduziert
  •    deutlich zufriedenere MitarbeiterInnen und BürgerInnen
  •    höchste Sicherheitsstandards auf die man sich verlassen kann
  •    weniger Beschwerden durch hohe Datenqualität und tollen Service
  •    keine Sorgen mehr über Rechtssicherheit in der Dokumentation
  •     überliefertes Wissen für die folgenden Generationen wird direkt gesammelt
  •    automatische Plausibilitätsprüfungen verhindern gefährliche Situationen

 

Mit den digitalen WATERLOO Lösungen sparen Sie also jede Menge Geld, Zeit und Kopfschmerzen – und haben auch noch richtig Spaß damit.

 

 

Neugierig geworden? Unser Team informiert und berät Sie gerne. Nehmen Sie jederzeit Kontakt mit uns auf, oder buchen Sie eine kostenlose und unverbindliche Software-Demo.

 

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Die 5 einfachsten digitalen Wege, Wasserzähler selbst abzulesen

Für Gemeinden und Wasserversorger kommt einmal im Jahr die Zeit, den Wasserverbrauch Ihrer BürgerInnen zu ermitteln. Die mittlerweile beliebteste Methode: die Selbstablesung in den Haushalten. Das heißt, BürgerInnen lesen den momentanen Stand am Wasserzähler einfach selbst ab und übermitteln ihn an ihren Wasserversorger. 

 

Wussten Sie, dass das mittlerweile schon völlig ohne Papier, Stift und Post funktioniert? Die Digitalisierung hat auch in der Wasserwirtschaft längst Einzug gehalten. So gibt es zahlreiche Wege der digitalen Übermittlung auch für den Wasserzählerstand.

 

Wir zeigen die 5 einfachsten Wege der digitalen Selbstablesung, und warum das sowohl für BürgerInnen als auch für Gemeinden ein großer Vorteil ist. 

 

 

 

Wasserzählerstand selbst ablesen und melden – ganz digital!

 

 

Wer kennt es nicht? Die Ablesekarte kommt per Post, man kontrolliert schnell den Wasserzähler, notiert sich den Zählerstand mit Stift und Zettel, und schickt oder liefert das ganze an die Gemeinde. 

 

Übrigens: genau diese Situation war auch ausschlaggebend für die Entwicklung von WATERLOO durch Gründer Rudolf Ball…

 

Wir finden ja, in Zeiten der Digitalisierung sollte es dafür doch einfachere Mittel geben. Und die gibt es auch!

Es spricht schließlich nichts dagegen, eine einfache Zahlenreihe auch auf elektronischem Weg zu übermitteln. Ganz im Gegenteil: digitale Lösungen bringen sogar noch jede Menge Vorteile. So wird die Ablesung des Wasserverbrauchs bis hin zur Verrechnung 

 

  •    bequem und praktisch
  •    zeit- und ortsungebunden
  •    frei von Zusatzkosten und Aufwand
  •    sehr viel effizienter und fehlerfrei
  •    sowie vollkommen kontaktlos.

An der digitalen Selbstablesung führt also schon fast kein Weg mehr vorbei. Doch wie genau funktioniert das, und welche Möglichkeiten gibt es? Wir haben die praktischsten digitalen Wege der Selbstablesung gesammelt und zeigen gleich welche Vorteile WATERLOO dabei bietet. 

 

 

 

5 digitale Möglichkeiten den Wasserzählerstand bekanntzugeben

 

 

1. Zählerstand per App ablesen


Smartphones sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, und tägliche Begleiter in fast allen Belangen. Gerade die Nutzung von Apps macht viele Aufgaben leichter und praktischer: vom täglich benötigten Nachrichtendienst bis zum Minispiel für zwischendurch. Selbst Gemeinden und Behörden setzen immer mehr auf Digitalisierung und bieten Services im Web oder per App an. 


Auch für die Ablesung und Übermittlung des Wasserzählerstandes gibt es diese Möglichkeit: Die passende App herunterladen, Zählerstand ablesen, Daten eingeben und mit einem Touch sicher digital übermitteln. So einfach kann’s sein.

 

 

Tipp:App zur Selbstablesung von Wasserzählern

Mit der kostenlosen App “WATERLOO 365 wird die Selbstablesung zum Kinderspiel. Der Zählerstand kann bequem jederzeit direkt vom eigenen Smartphone aus übermittelt werden, sogar mit Beweisfotos und Plausibilitätscheck.


Die WATERLOO App hat aber auch abseits der Ableseperiode viele praktische Funktionen für den Alltag: So kann der Wasserverbrauch zur eigenen Optimierung mit anderen Haushalten verglichen werden. Außerdem haben Gemeinden die Möglichkeit, Neuigkeiten zum Thema Wasser direkt aufs Handy der BürgerInnen zu übermitteln. Damit bleibt man immer top aktuell und mobil informiert – gerade im Fall von Verunreinigung oder anderen dringenden Mitteilungen ist das ein entscheidender Vorteil.

Laden Sie die App dazu kostenlos vom Apple App Store (für iPhones) oder Google Play Store (für Android-Systeme) auf Ihr Smartphone.

 

 

Ihre Vorteile:

  •    völlig kostenlos
  •    einfach, bequem, zeitsparend
  •    ohne Fehler direkt ins System übermittelt
  •    absolute Sicherheit durch Beweisfotos und Bestätigungen
  •    auf schnellstem Weg informiert über Wasser-News in Ihrer Gemeinde

 

>>> Hier geht’s zum Video zur WATERLOO 365 App  <<<

 

 

 

 

2. Zählerstand online bekannt geben


Eines ist klar: Auch wenn bereits über 82% der Österreicher ein Smartphone nutzen (Statistik Austria, 2020), so ist doch nicht jeder gleich bereit, eine App auf das eigene Handy zu laden. Eine Übermittlung ganz ohne Hürden kann auch einfach online erfolgen. Und zwar über ein Web-Formular, das über jeden Browser am Computer oder Smartphone aufgerufen werden kann.

 

 

Tipp:

Die WATERLOO Website Zählerstand.io bietet genau das. Die Übermittlung ist denkbar einfach: zuerst Land und Gemeinde aussuchen, dann Kundendaten eingeben und zuletzt den Zählerstand übermitteln. In nur wenigen Minuten ist alles erledigt. 

 

Screenshot Zählerstand Online Formular

Ihre Vorteile:  

  •    völlig kostenlos
  •    einfach und bequem
  •    jederzeit möglich und blitzschnell erledigt
  •    ohne Fehler direkt ins System

 

 

3. Mit QR-Code zur Selbstablesung

 

 

Auch QR-Codes sind im Alltag ständig präsent – und das nicht erst seit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Kontrollen. Ob auf Produktverpackungen und Speisekarten im Restaurant, zur Kunstvermittlung in Galerien, oder als geheimnisvoller Sticker im Straßenbild. Erst schnell das Smartphone gezückt, und schon gelangt man zu nützlichen Zusatzinfos. Kein langes Suchen oder Eingeben einer Internetadresse mehr nötig. 

 

Ableseblätter scannen mit der Express App
Fun Fact:

QR steht für Quick Response, also “schnelle Antwort” – die Zeitersparnis steckt also schon im Begriff selbst


Zum Scannen selbst muss man praktischerweise auch kein teures Gerät anschaffen: QR-Code Scanner sind mittlerweile sogar schon fest als Kamerafunktion in neueren Smartphones integriert, oder können einfach gratis als App heruntergeladen werden.

 

 

Tipp:QR-Code für die digitale Ablesung

Bei der Ablesung mit WATERLOO ist ein QR-Code im Ableseblatt integriert und wird per Post direkt an die Haushalte zugesandt. Durch einen schnellen Scan mit dem eigenen Smartphone landet man sofort in der Eingabemaske für die Online-Übermittlung auf Zählerstand.io. Schneller geht’s kaum!

 

Weitere Vorteile:

  •    QR-Code Scanner ist schon vorhanden/kostenlos
  •    einfach und zeitungebunden
  •    kein lästiges Suchen und Vertippen

 

Für Gemeinden: so schaffen Sie es garantiert, BürgerInnen zur Selbstablese zu motivieren. 

 

 

4. Einen Chatbot zur Übermittlung nutzen


Messenger-Dienste und andere Apps zum Chatten sind aus unserem Leben mittlerweile ebenso wenig wegzudenken wie das Smartphone selbst. In der privaten Kommunikation haben Chatdienste die gute alte SMS längst überholt. Auch auf Unternehmens-Websites trifft man immer häufiger auf automatisierte Chatfenster für die schnelle Hilfe. Schließlich bieten sie zu jeder Tages- und Nachtzeit einen Ansprechpartner – auch wenn er digital ist. 

 

Warum nicht auch für den Zählerstand?

 

Tipp:Chatbot Splashy für die digitale Ablesung

Der WATERLOO Chatbot namens “Splashy” bietet genau diesen innovativen Service. Dabei kann er sogar über Facebook genutzt werden – Sie müssen Ihre Zeit auf Social Media also nicht einmal unterbrechen. Der automatisierte Chatbot “Splashy” führt genauestens durch alle Schritte der Übermittlung und ist auf intelligente Dialoge mit NutzerInnen programmiert. Sie finden ihn online unter www.splashy.io.

 

 

Fun Fact:

Wussten Sie, dass Splashy sogar der weltweit erste Chatbot zur Übermittlung des Zählerstands war? Hier geht’s zum Erklärvideo.

 

 

Ihre Vorteile mit dem Chatbot:

  •    kostenloser Service
  •    einfach zu bedienen
  •    genaue Anweisungen durch virtuelle Assistenz
  •    Fehler werden direkt erkannt
  •    schnell und unkompliziert (in durchschnittlich weniger als 2 Minuten)
  •    zu jeder Tages und Nachtzeit möglich

 

 

5. Zählerstand über eine Hotline ablesen


Wir wissen: Bereits unglaubliche 95% der österreichischen Haushalte nutzen aktiv das Internet (Statistik Austria, 2021). Kein Wunder also, dass digitale Services so gut angenommen werden. Trotzdem wird man nicht alle BürgerInnen damit erreichen, und nicht jede/r fühlt sich im Internet sicher. Besonders SeniorInnen könnten mit digitalen Anwendungen überfordert sein. 

 

Dass das Alter keineswegs eine Rolle bei der digitalen Selbstablesung spielen muss, zeigten wir schon in diesem Bericht über einen 71-Jährigen App-Nutzer


Doch digital muss nicht gleich per Computer und Internet heißen. Eine weitere Möglichkeit sind automatisierte Telefon-Hotlines, mit denen die Übermittlung per Telefon oder Handy erfolgen kann. Denn wir sind uns sicher: einen Festnetzanschluss oder ein Handy besitzt bestimmt jeder Haushalt. 

 

 

Tipp:

Mit der 24h-Telefonhotline “Wasser Voice” von WATERLOO fühlen sich bestimmt auch weniger Internet-erprobte NutzerInnen wohl. Per Telefon kann rund um die Uhr der Zählerstand übermittelt werden – und das zum Ortstarif! Einfach die am Ablesezettel genannte Telefonnummer wählen, und schon leitet unsere sprachgesteuerte “Wasser Voice” durch die Übermittlung per Tasteneingabe. Im Anschluss ist sogar noch eine Bestätigung per SMS möglich.

 

 

Ihre Vorteile:

  •    völlig kostenlos
  •    praktisch und schnell
  •    keine Technik-Barrieren, keine Software nötig
  •    jederzeit möglich

 

 

Wir sind von den digitalen Möglichkeiten der Selbstablesung jedenfalls überzeugt: sie sparen Zeit, Geld und jede Menge Aufwand.
>>> Jetzt über WATERLOO informieren <<<

 

 



Für mehr Informationen oder ein kostenloses Beratungsgespräch zu den Möglichkeiten mit WATERLOO kontaktieren Sie uns jederzeit.

 

 

Ihre Gemeinde bietet noch keine digitale Selbstablesung an? Kontaktieren Sie doch Ihren Ansprechpartner direkt mit Ihrem Anliegen!

5 Fragen an… Markus: das Geheimnis zum Erfolg im Customer Success

Software-Lösungen brauchen entsprechende Support-Leistungen. Wenn die Technik mal hakt oder Fragen zu Funktionen auftauchen, tut es gut, wenn sofort Hilfe parat ist. Auch die Support-Abteilung von WATERLOO hat für die Anliegen von Wasserversorger immer ein offenes Ohr. Das wird auch laufend mit wundervollem Feedback und 5-Sterne Bewertungen belegt. 

 

Unser Head of Support Markus ist praktisch Gründer und Herz des gesamten Customer Success Teams. Im Interview erzählt er uns, warum Customer Success weit über Telefondienste hinausgeht und welche Eigenschaften man im Kundensupport unbedingt mitbringen sollte. 

 

 

Erzähl uns doch mal schnell – wie bist du zu Symvaro gekommen?

 

Eigentlich schon fast zufällig. Ich war davor als Bankberater tätig, was sich aber über die Jahre immer mehr zum Verkaufsjob entwickelt hat. Das lag mir gar nicht! So kam ich auf die Idee, mich im Rahmen einer Bildungskarenz neu zu orientieren. Während meines Studiums in Klagenfurt wurde ich dann über eine Stellenanzeige auf Symvaro aufmerksam. Damals war gerade unser erstes Produkt WATERLOO für die Zählerablesung im Entstehen – diesen Prozess und den IT-Bereich allgemein fand ich extrem spannend. Zunächst landete ich zwar erstmal in der Verkaufsabteilung (lacht). Doch mit dem Launch von WATERLOO Mitte 2016 hat sich sehr schnell herauskristallisiert, dass es auch jemanden braucht, der die Bestandskunden betreut. Das habe ich mir mehr oder weniger “unter den Nagel gerissen”, und so ist unsere Support-Abteilung entstanden. Ich habe mir meinen Beraterjob also quasi zurückerobert – denn das Beraten ist einfach meine Leidenschaft

 

 

Customer Success – was ist das eigentlich, und was machst du genau?

 

 

Markus Obmann-KrennAls wir die Abteilung aufgebaut haben, ist relativ schnell klar geworden, dass es mit Support allein noch nicht getan ist. Kunden brauchen nicht nur eine Einschulung ins Produkt ganz zu Beginn, sondern sie brauchen auch laufend Betreuung. Wirklich technische Probleme gibt es höchstens 2-3 Mal im Jahr zu lösen. Wir setzen daher eher auf den Begriff des ‘Customer Success’ – uns ist es wichtig, dass die Software für Kunden so intuitiv wie möglich gestaltet ist und tatsächlich ein gutes Gefühl im Umgang entsteht. Genau da setzen wir an, und unterstützen unsere Kunden dabei die Software mit dem größtmöglichen Erfolg zu nutzen. Ein reiner Help-Desk als Support ist viel zu eng gefasst, da gehört noch mehr dazu.

 

Einen “klassischen” Arbeitstag gibt es in diesem Bereich auch nicht wirklich, weil ja jede Kundenanfrage anders ist. Natürlich gibt es Aufgaben, die regelmäßig auftauchen und nach einem bestimmten Schema abgearbeitet werden. Aber der Großteil der Tätigkeiten ist bestimmt von den Kundentickets die übers Telefon oder online so reinkommen. Das macht es auf der einen Seite schwer zu planen, aber es ist auch viel Abwechslung gegeben. Langweilig wird es bestimmt nicht. 

 

 

Welche Fähigkeiten braucht man, um im Support zu glänzen?

 

Die wohl wichtigste Fähigkeit ist, sich auf das Gegenüber einlassen zu können und die Augenhöhe des anderen zu entdecken. Gelegentlich gibt es schließlich auch Anfragen, bei denen man erst richtig herauskitzeln muss, wo genau das Problem liegt. Da gilt es, Ruhe zu bewahren und die Rolle des anderen einzunehmen. Oft fehlen logischerweise einfach die Fachbegriffe oder das tiefere Verständnis hinter der Technik, wodurch Anliegen nicht so gut artikuliert werden können. Hier muss man einfach ansetzen, sich anpassen, und Probleme auch mal antizipieren können. Eine gewisse In-sich-Geruhtheit schadet im Support bestimmt nicht (schmunzelt). 

 

Man begegnet natürlich jedem/r so offen wie möglich, muss aber teilweise auch Grenzen setzen können. Hin und wieder gibt es nämlich Wünsche, die gar nicht unser Produkt betreffen, oder auch Momente genereller telefonischer Seelsorge (lacht). Für uns ist das dann einfach ein schöner Beweis für das Vertrauen unserer Kunden, und dass sie gelernt haben, dass wir wirklich immer erreichbar sind. Hier heben wir uns schon stark von Software-Anbietern ab, die ihren Hotline-Service ganz ohne persönliche Ansprechpartner anbieten. 

 

Natürlich gibt es dadurch auch unüberlegte Anrufe. Viele wissen oder erahnen die Lösung vielleicht schon vorher, oder hätten die Möglichkeit, in der Online-Hilfe nachzusehen. Aber ein schneller Anruf ist meist noch bequemer. Das muss man auch verstehen: Die Arbeit mit WATERLOO stellt für die MitarbeiterInnen in einer Gemeinde oder Wasserversorgung ja nur einen Bruchteil der täglichen Aufgaben dar. Da kann man sich nicht ewig selbst mit jeder Frage beschäftigen und tüfteln, sondern braucht einfach und schnell die richtige Antwort. Geduld und Verständnis sind im Support also essentiell. 

 

 

Was gefällt dir an der Arbeit und deinem Arbeitsplatz besonders?

 

Die Beratertätigkeit und anderen zu helfen ist etwas, das ich einfach gern mache. Das entspricht auch meinem Naturell. Am Schönsten sind die Momente, wenn man mit Kunden wirklich gut ans Ziel kommt. Wo man auch am Ende merkt, es hat Klick gemacht und auch mein Wille zu helfen wurde gespürt. Das gibt einfach ein unheimlich gutes Gefühl

 

An meinen TeamkollegInnen schätze ich die familiär-freundschaftliche Art, die einen aber auch nicht erdrückt. Jeder hat ein offenes Ohr, aber wir sitzen auch nicht täglich im Gebetskreis und bemuttern uns gegenseitig (lacht). Außerhalb des Büros werden oft gemeinsame Aktivitäten und Treffen organisiert, aber niemand ist beleidigt, wenn man mal nicht dabei sein will. Das Symvaro-Büro ist sehr offen, man ist nicht abgeschottet und wird auch sofort aufgenommen – man kommt einfach her und fühlt sich wohl.

 

 

Dich interessiert noch eine andere Sichtweise? Hier geht’s zum Interview mit unserem HTL-Praktikanten Marcel.

 

zum Interview mit Praktikanten Marcel

 

 

 

Wie würdest du deinen Job in nur drei Worten beschreiben?

 

  •     abwechslungsreich
  •     herausfordernd (im positiven Sinne)
  •     erfüllend

 

 

Vielen Dank an Markus für das Gespräch und den unermüdlichen Einsatz zum Wohle der WATERLOO Kunden!

 

 

 

Lust auch ein Teil des Symvaro-Teams zu werden? Hier geht’s zu den offenen Stellen

Auf Knopfdruck zum Bericht der Eigenüberwachung

Einen umfassenden Bericht der Eigenüberwachung zu erstellen kostet Wasserversorger für gewöhnlich viel Zeit und Nerven. Muss es aber nicht! 

Das Entwicklerteam um WATERLOO Control stellt nämlich eine neue Funktion bereit, mit der der gesamte Bericht zur Eigenüberwachung sofort erstellt wird.

 

Warum das ein Riesenvorteil für Wasserversorger ist, und wie genau man mit WATERLOO Control zum Bericht kommt, erklären wir in diesem Artikel.

 

 

 

Administrativer Aufwand in der Dokumentensammlung

 

 

Wasserversorgungsanlagen müssen nicht nur regelmäßig gewartet und überprüft werden – auch die korrekte Dokumentation und Berichterstattung ist enorm wichtig für die Eigenüberwachung. Gerade Letzteres stellt dabei einen gewaltigen administrativen Aufwand für Wasserversorger dar. 

 

Unsere praxiserprobte Software WATERLOO Control bietet dabei geniale Unterstützung:

  •    alle Dokumente sind digital und übersichtlich gesammelt
  •    rechtssichere Vorlagen stehen zur Verfügung
  •    Überprüfung vor Ort erfolgt bequem mit Checklisten am Tablet

 

Auch die alle 5 Jahre anstehende Fremdüberwachung durch externe Experten laut §134 des Wasserrechtsgesetz fordert viel zusätzliche administrative Arbeit. Schließlich müssen alle relevanten Dokumente, Bescheide und Protokolle vollständig gesammelt und geordnet bereitgestellt werden. Am besten natürlich in einem Zustand, der keine Fragen aufwirft und auch die Arbeit des Fremdüberwachers erleichtert. Wie man sich vorstellen kann, kommen nach fünf Jahren genauer Überwachung einige Dokumenten zusammen. Genau dafür gibt es nun auch für WATERLOO Control Nutzer große Erleichterung: mit dem sofort erstellbaren Bericht der Eigenüberwachung

 

Übrigens: tiefe Einblicke und Tipps zur Fremdüberwachung gibt es in der WATERLOO Control Roadshow – oder in den FAQs zur Roadshow.

 

Die große WATERLOO Roadshow Tour 2022

 

 

Berichte für die Fremdüberwachung im Handumdrehen

 

 

Stellen Sie sich vor, Sie müssten für die Berichterstellung nicht erst einzelne Dokumente mühsam zusammenstellen und ordnen, sondern könnten das einfach Ihre Software übernehmen lassen. Eben das bietet die Berichte-Funktion in WATERLOO Control. Mit nur einem Mausklick kann ein vollständiger Bericht über einen beliebigen Zeitraum generiert werden – und steht Ihnen sofort zur Verfügung.

 

Das klingt praktisch? Wir zeigen, wie es geht.

 

 

Wie sehen Berichte mit WATERLOO Control aus?

 

Der Bericht ist im Prinzip ein Download des gesamten Datenarchivs, also ein Datenexport. In diesem Dokument ist die gesamte Infrastruktur abgebildet – oder je nach Einstellung auch nur ausgewählte Teile davon. Außerdem enthält der Bericht alles was im Rahmen der Eigenüberwachung gemacht wurde: sämtliche Checklisten, Dokumente und Protokolle

 

Der Zeitraum dieser Dokumentensammlung ist dabei völlig frei wählbar: von einzelnen Tagen oder Monaten bis hin zum 5-Jahres Intervall für die Fremdüberwachung nach §134 WRG

 

Zusätzlich bietet das Berichte-Tool auch die Möglichkeit, die Einleitung zum Bericht individuell zu gestalten und mit dem Logo Ihrer Wasserversorgung zu versehen. So können Berichte ganz Ihrem persönlichen Zweck angepasst werden.

 

Was hier sehr umfangreich und aufwendig klingt, kann im WATERLOO Control Management Center jedoch mit nur wenigen Angaben sofort automatisch erstellen lassen. 

 

Mit nur einem Knopfdruck erhält man also:

  •    die Abbildung der gesamten Infrastruktur oder ausgewählter Anlagenteile
  •    die vollständige Dokumentation der Überwachung, inklusive Checklisten und Protokolle über jeglichen Handlungsbedarf
  •    individuell angepasste Einleitung und Aufmachung für verschiedene Zwecke

 

 

Und so funktioniert’s

 

Im WATERLOO Control Management Center finden Sie unter dem Menüpunkt “Organisation” in der oberen Leiste einen Unterpunkt mit der Bezeichnung “Bericht”. Hier können Sie zwischen Online- und PDF-Bericht zum Herunterladen wählen. 

 

Screenshot Menüpunkt Berichte

Nach Ihrer Wahl geben Sie einen Titel, eventuelle Anmerkungen sowie den gewünschten Zeitraum der Überwachung an. Falls Sie nur einen bestimmten Anlagenteil statt der gesamten Versorgungsinfrastruktur abbilden wollen, können Sie auch einzelne Infrastrukturteile und dazugehörige Dokumente auswählen. Unser Tool bleibt so flexibel für all Ihre Bedürfnisse.

 

Screenshot Berichte erstellen

 

 

Nachdem Sie alle Infos eingegeben und die Bestandteile ausgewählt haben, klicken Sie einfach auf “Bericht generieren” – und fertig ist Ihr Bericht der Eigenüberwachung! Das PDF-Dokument können Sie nun auch für Ihre eigene Ablage drucken oder für die Fremdüberwachung zur Verfügung stellen. Und das mit einem Aufwand weniger Minuten.

 

 

Wir sind uns sicher: Noch nie war es einfacher und schneller, vollständige Berichte für Ihre Eigenüberwachung zu erstellen. 

 

 

Für Fragen oder Feedback zur neuen Funktion stehen wir Ihnen natürlich jederzeit unter help@waterloo.io zur Verfügung. Unseren WATERLOO Control Kunden wünschen wir schon jetzt viel Spaß beim Ausprobieren!

Starker Partner für die Eigenüberwachung: Moser Wasser und WATERLOO Control

Wasserversorger wissen nur zu gut: die Eigenüberwachung – und die damit verbundene Fremdüberwachung laut Wasserrechtsgesetz §134 – ist eine enorme Aufgabe. Besser übersteht man sie mit dem richtigen Partner an der Seite. 

 

Auch Symvaro hat großartige Unterstützung in diesem Bereich gefunden: Das Ingenieurbüro Moser | TÜV AUSTRIA Group aus Salzburg ist seit April offizieller Partner von Symvaro. Vor allem für unsere Software Lösung zur Eigenüberwachung WATERLOO Control ergeben sich wunderbare Synergien. 

 

 

 

Moser Wasser: Experte für Wasser, Boden, Umwelt und Inspektionen

 

 

Als Fachexperte für alle baulichen und betrieblichen Aspekte der Wasserversorgung ist das Ingenieurbüro Moser für Symvaro eine enorme Bereicherung und perfekter Partner für digitale Lösungen in der Eigenüberwachung.

 

Die Planung und Überprüfung von Anlagen gemäß Wasserrechtsgesetz (§134 WRG) und Trinkwasserverordnung (TWV), Brunnenbau und Quellerschließung, Inspektionen von Bädern und Trinkwasserversorgungsanlagen, sind nur einige der angebotenen Leistungen des Salzburger Ingenieurbüros. Stets an erster Stelle: die Wasserqualität. Auch für die Bereiche Umwelt und Boden hat Moser Wasser eigene Kompetenzzentren und bietet Beratung, Planung, Projektmanagement und ökologische Bauaufsicht an. 

 

Noch dazu ist das Ingenieurbüro für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft qualifizierter Prüfer in der Fremdüberwachung, unter anderem von Abwasserreinigungsanlagen oder Trinkwasserversorgungsanlagen.

 

Thomas Fleischanderl von Moser Wasser

 

 

“Die Ingenieurbüro Moser GmbH ist mit ihren beiden Standorten in St. Johann im Pongau und Thalgau im Bundesland Salzburg führend bei der Erstellung von §134 Überprüfungen für Trinkwasserversorgungsanlagen. Wir sehen in unseren Fremdüberwachungen immer wieder Defizite bei der Eigenüberwachungen der einzelnen Wassergenossenschaften und wollten unseren Kunden eine einfache Lösung zur besseren Dokumentation anbieten. Wir vom Büro Moser haben uns für eine Partnerschaft mit Symvaro entschieden, weil WATERLOO Control für jeden Verantwortlichen in der Wasserversorgung ein übersichtliches digitales Tools für eine rechtssichere Dokumentation darstellt.”


Dipl.-Ing. Thomas Fleischanderl, Geschäftsführer

 

 

 

 

 

 

WATERLOO Control für die Eigenüberwachung und Fremdüberwachung

 

 

Moser Wasser konnte sich also bereits überzeugen: Mit WATERLOO Control haben Wasserversorger die ideale digitale Lösung, um ihre Eigenüberwachung effizient zu verwalten. Das beste dabei: die übersichtliche Dokumentensammlung und die Überprüfungen mittels W85-konformer Checklisten macht die Eigenüberwachung auch rechtssicher.

 

Für Wasserversorger, die ihre Eigenüberwachung vollkommen digital mittels WATERLOO Control managen, ergeben sich daher auch für die Fremdüberwachung zahlreiche Vorteile: die Dokumentationspflicht ist nachweislich erfüllt und gerichtsfest, Unterlagen sind gesammelt und Berichte können mit nur einem Klick generiert werden. Auch Fremdüberwacher können sich über ordentliche Unterlagen und gute Datenqualität freuen – eine enorme Arbeitserleichterung für beide Seiten. 

 

Auch für Symvaro und den neuen Partner Moser Wasser ergibt sich eine klare Win-Win Situation. WATERLOO Control kann durch den zusätzlichen Vertrieb und die Empfehlung mehr Wasserversorger erreichen. Moser Wasser kann eine geeignete Software für den reibungslosen und korrekten Ablauf der Eigenüberwachung empfehlen und den eigenen Kunden dabei Hilfestellung bei der Fremdüberwachung bieten. So machen Kooperationen Sinn – und bieten Mehrwert. Für alle Beteiligten.

 

“Wir freuen uns, mit dem Ingenieurbüro Moser einen sensationellen Partner für unser Produkt gefunden zu haben. Diese Kooperation ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Vision von Symvaro, alle österreichischen Wasserversorger mit WATERLOO Control zu vernetzen.

Dipl.-Ing. Rudolf Ball, CEO

 

 

Vom Expertenwissen profitieren

 

Die Fachexperten von Moser Wasser sind für Kunden eine verlässliche Adresse – umso schöner finden wir, dass sie ihr umfangreiches Wissen zur Eigenüberwachung auch bereitwillig teilen. Zum Beispiel im Rahmen der WATERLOO Control Online Roadshow zu Innovativen Lösungen für die Eigenüberwachung: Als Gast-Experte zum Thema Fremdüberwachung teilte Dipl.- Ing. Thomas Fleischanderl bereits sein Wissen und seine Einschätzungen mit teilnehmenden Wasserversorgern – natürlich mit klarer Empfehlung von WATERLOO Control. Ein wundervoller Auftakt der zukünftigen Zusammenarbeit.

 

Die große WATERLOO Roadshow Tour 2022

Alle Termine der Online Roadshow sowie Anmeldelinks finden Sie übrigens hier

 

 

 

Wir freuen uns über den perfekten Match und auf die weitere Zusammenarbeit mit Moser Wasser – zum Vorteil der österreichischen Wasserversorger.

 

 

 

Über Moser Wasser

Das Ingenieurbüro Moser wurde im Jahr 1985 als Technisches Büro gegründet und 2005 in die Ingenieurbüro Moser GmbH eingebracht. Seit 2017 ist Moser Wasser außerdem Teil und Partner der TÜV AUSTRIA GROUP. Im Oktober 2021 wurden die ehemaligen Standorte Thalgau und Dellach im Drautal des Traditionsbüros Steinbacher + Steinbacher ZT GmbH mit neuen Kompetenzen im Bereich der Abwasserentsorgung in das Ingenieurbüro integriert.

Mit einem Expertenteam aus Wasserbauingenieuren, Brunnenmeistern, Chemikern, Biologen und Geologen werden alle Leistungen von der Wassererkundung, Wasserfassung, Brunnenbau, Hydrogeologie, Oberflächenwässerung und Trinkwasserhygiene bis hin zur Abwasserentsorgung abgedeckt.

Mit WATERLOO Control Technische Geräte überprüfen

Wasserversorgungsanlagen bestehen aus zahlreichen Anlagenteilen, die als Teil der Eigenüberwachung regelmäßig überprüft und gewartet werden müssen. Ob Brunnen, Hydranten, Pumpen, Schächte oder Versorgungsleitungen – die smarte Software-Lösung WATERLOO Control bietet für jeden geforderten Infrastrukturtyp die Möglichkeit der einfachen Überwachung mittels Checklisten. 

 

Technische Geräte gehörten bisher ja nicht zum Repertoire… 

 

Nach mehrfachem Kundenwunsch dürfen wir nun jedoch eine tolle Neuigkeit verkünden: Mit WATERLOO Control können ab sofort auch technische Geräte als Teil der Infrastruktur angelegt und überprüft werden

 

Warum das so wichtig ist, und wie es dazu kam verraten wir in diesem Artikel. 

 

 

 

Mobile Geräte in der Wasserversorgung

 

Die Infrastruktur einer Wasserversorgungsanlage ist ja grundsätzlich fest verortet. Doch gibt es auch einige bewegliche Bestandteile, die für den Anlagenbetrieb genauso wichtig sind. 

 

So kommen zum Beispiel technische Geräte für das Freimessen von Schächten zur Verwendung, um gefährliche Kohlenmonoxid-Konzentration festzustellen. Nicht auszudenken, würden diese Werkzeuge einmal nicht einwandfrei funktionieren. Eine zyklische Überprüfung ist daher unbedingt notwendig. 

 

Auch mobile Notstromaggregate als Teil der Versorgungsanlage werden immer wichtiger – insbesondere im Hinblick auf Notfallpläne und Vorsorgemaßnahmen zu drohenden Blackout-Szenarien. Auch hier müssen Wasserversorger die laufende Wartung und Überprüfung im Blick behalten.

 

 

 

Über Mindestvorgaben hinaus denken

 

Auch wenn diese technischen Geräte für den täglichen Betrieb und die allgemeine Versorgungssicherheit der Anlagen ebenso regelmäßig überprüft und gewartet werden sollten, gibt es keine explizite Dokumentationspflicht laut §134 für die Eigenüberwachung. Dass diese Geräte trotzdem genauestens überwacht werden, ist für Wasserversorger aber selbstverständlich

 

Dennoch wäre es praktischer, wenn solche mobilen Apparate genauso in eine effiziente digitale Überwachung integriert werden könnten. Genau das wünschten sich auch vermehrt WATERLOO Control Kunden.

 

 

 

Vom Kundenwunsch zum neuen Feature

 

Wie schon in der Vergangenheit, wurde für WATERLOO Control auch dieser neue Infrastrukturtyp auf Nachfrage der Nutzer geschaffen. Alle Funktionen der WATERLOO Produkte werden schließlich konsequent und ausschließlich gemeinsam mit Wasserversorgern entwickelt. Nur so entsteht auch der tatsächliche Nutzen in der Praxis.  

 

Bei der Eigenüberwachung mit WATERLOO Control schätzen Wasserversorger vor allem das praktische Erinnerungssystem. Anstehende Überprüfungen hat man im Management Center stets im Blick, ein Übersehen der Fristen gibt es damit nicht mehr. 

 

Könnte das nicht auch für technische Geräte funktionieren?

 

Nichts leichter als das für das Symvaro Entwicklerteam!

 

Auch wenn die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation für technische Geräte nicht notwendig ist, können sich Wasserversorger nun auch hier mit ruhigem Gewissen auf WATERLOO Control verlassen. Außerdem können digitale Betriebsanleitungen und Handbücher zu den Geräten zugeordnet werden. Bei Bedarf können Monteure diese dann auch unterwegs ganz einfach übers Tablet abrufen.

 

Insgesamt also ein praktisches Zusatzfeature für einen noch effizienteren Betriebsalltag

 

 

So funktioniert’s:

 

Im Management Center von WATERLOO Control steht bereits alles zur Verfügung, was Sie brauchen: unter “Infrastruktur” ist nun nämlich auch eine eigene Kategorie “Technische Geräte” zu finden. So sind mobile Geräte auch nicht an nur einen bestimmten Anlagenteil gebunden.

 

 

Screenshot vom Management Center

 

 

Wie gewohnt, müssen Sie diesen Infrastrukturtyp nur noch anlegen und einrichten. Wenn erst alle für Sie wichtigen Informationen befüllt, und Checklisten für Wartungsprotokolle nach Ihrem Bedarf erstellt wurden, kann es auch schon losgehen!

 

Screenshot vom Management Center Ansicht Technische Geräte

 

 

Genauso wie Wasserversorger hat Symvaro die Vision, über alle geforderten Maße hinauszugehen. Daher bedanken wir uns erneut für das tolle Feedback der WATERLOO Control Kunden – nur durch solche Ideen kann sich unser Produkt auch laufend verbessern. 

 

 

Wir freuen uns, auch dieses Mal wieder Mehrwert bieten zu können. 

5 Fragen an… Marcel: Diplomarbeitsprojekte bei Symvaro

Als Software-Unternehmen steht Symvaro natürlich mittendrin im Kampf um die besten Entwicklertalente. Eine Möglichkeit die Arbeitskräfte der Zukunft für sich zu gewinnen ist eine frühe Förderung und Unterstützung von jungen IT-Talenten. Bei Symvaro hat Nachwuchsförderung schon Tradition. Vor allem die Möglichkeit für HTL SchülerInnen ihre Diplomarbeit bei Symvaro im Rahmen eines Praktikums zu verfassen, wird gerne angenommen. 

 

“Es freut uns, wenn wir jungen Talenten durch ein Praktikum einen ersten Einblick in die Arbeitswelt geben können. Noch schöner ist es dann auch zu beobachten, wie sich die Junior EntwicklerInnen bereits nach kurzer Zeit durch echtes Feedback und Reviews entwickeln. Wir vermitteln unser Wissen gerne, und fördern wo wir können.” 

Philip Kozeny, CTO

Marcel am Arbeitsplatz bei Symvaro
Marcel als Praktikant bei Symvaro

 

Im letzten Jahr hat Marcel Bischof die Chance genutzt, den Sommer als Praktikant bei Symvaro zu verbringen – und dabei auch noch gleich sein Diplomarbeitsprojekt für den Abschluss erarbeitet. Er besucht derzeit noch die HTL Villach mit Schwerpunkt Informatik, und wird demnächst maturieren.

 

 

Wir haben mit Marcel über seine Zeit bei Symvaro und seine Pläne für die Zukunft gesprochen.

 

 

 

Wie bist du überhaupt zu Symvaro gekommen?

Von Symvaro habe ich zum ersten Mal bei einem Vortrag an der HTL Villach gehört. Rudolf Ball hat damals sein Unternehmen vorgestellt, und auch Optionen für uns Schüler aufgezeigt. Das fand ich sehr spannend, vor allem die Möglichkeit meine Diplomarbeit anzugehen war natürlich interessant für mich. Ich habe mich dann einfach bei Symvaro beworben, hab den Programmier-Test im Bewerbungsprozess bestanden, das Team kennengelernt – und das war’s dann auch schon! Im Sommer 2021 habe ich dann mein Praktikum im Büro absolviert. Es ging also total einfach und schnell für mich. 

 

 

 

Woran genau hast du während deines Praktikums gearbeitet?

Die Problemstellung an der ich gearbeitet habe, war folgende: die Rechnungen im internen Buchhaltungssystem laufen ja über mehrere Jahre. Es kommt aber sehr oft zu Schwankungen, sodass sich Preise ändern. Meine Aufgabe war es dann, ein Tool zu entwickeln, das diese Schwankungen des Verbraucherpreisindex automatisch ausgleicht

Dafür hatte ich natürlich die Unterstützung vom gesamten Symvaro Entwicklerteam, aber auch mit den Kollegen vom Support und Services habe ich viel zusammengearbeitet. Diese Teamarbeit fand ich besonders schön.

 

 

 

Welche Erfahrungen hast du bei Symvaro gemacht?

Nur gute! Ich habe mich mit meinem Team auf Anhieb gut verstanden, und wurde auch sofort ganz herzlich aufgenommen. Die Atmosphäre im Büro ist total angenehm, und der Spaß ist auch nie zu kurz gekommen. Das Entwicklerteam ist einfach eine ‘kamote Runde’, mit der das Zusammenkommen immer wieder eine Freude ist.

Abgesehen von den tollen Kollegen war auch das Projekt sehr spannend für mich. Ich habe mit neuen Tools und einer völlig neuen Programmiersprache gearbeitet. Das kannte ich von meiner Ausbildung in der HTL noch nicht, und hat meine Fähigkeiten schon verbessert. Ich konnte von dem Projekt also definitiv viel für mich mitnehmen. Außerdem habe ich natürlich Symvaro als Arbeitgeber sehr gut kennen lernen können – auch das war eine wichtige Erkenntnis für mich.

 

 

 

Was würdest du SchülerInnen empfehlen, die gerade erst vor der Diplomarbeit stehen?

Ich kann auf jeden Fall empfehlen, sich für die Diplomarbeit die Unterstützung eines Unternehmens zu suchen. Man bekommt leicht ein Thema und hat während des Projekts jederzeit Hilfe. Also einfach: bewerben, bewerben, bewerben. 

Was auch sehr wichtig ist: unbedingt früh darüber nachdenken, sonst sind die besten Plätze vielleicht schon weg. Und auch das tatsächliche Schreiben der Diplomarbeit sollte man nicht unterschätzen – besser also rechtzeitig anfangen. Sonst kann’s zum Ende hin schon mal stressig werden. 😉

 

 

 

Wie sieht dein Plan für die Zukunft aus?

Marcel bei der Abgabe seiner Diplomarbeit, gemeinsam am Bild mit Philip Kozeny und Markus Obmann-Krenn
Sichtlich und zurecht stolz konnte uns Marcel seine Diplomarbeit überreichen. Mit am Bild: seine Mentoren Philip Kozeny (links) und Markus Obmann-Krenn.

 

Jetzt nachdem ich meine Diplomarbeit erfolgreich abgeschlossen habe, steht für mich erstmal die Matura an. Den schriftlichen Teil habe ich schon bestanden, Ende Juni kommt dann noch die mündliche Abschlussprüfung. Im Anschluss muss ich zuerst meinen Bundeswehrdienst ableisten, danach möchte ich am liebsten sofort in die Arbeitswelt starten. Durch mein Praktikum bei Symvaro habe ich einen guten Einblick in den Beruf bekommen – und ich werde mich auch auf jeden Fall bei Symvaro bewerben. Alles weitere lass ich auf mich zukommen.

 

 

 

 

Wir wünschen Marcel alles Gute für die Zukunft, und freuen uns darauf ihn auch in Zukunft wieder bei Symvaro zu sehen. 

Trinkwassertag 2022 – Wie die Wasserversorgung in Österreich so gut gelingt

Ein kleines Gedankenexperiment zum Trinkwassertag

 

Stellen Sie sich vor, das kostbarste und wertvollste Lebensmittel wäre jederzeit und zuverlässig in höchster Qualität verfügbar. Und das direkt in den eigenen Wohnbereich, stets einen simplen Dreh am Wasserhahn entfernt …

 

Moment! 

 

Österreichische BürgerInnen müssen sich diesen utopisch klingenden Zustand gar nicht erst vorstellen. Wo andere Länder mit unsicheren Wasserzugängen, Wasserknappheit oder schwankender Qualität zu kämpfen haben, lebt Österreich in einem regelrechten Trinkwasser-Paradies. Tatsächlich ist die Versorgung mit Trinkwasser für Österreicher täglich und rund um die Uhr gesichert – in bester Qualität, versteht sich. 

 

Viel zu selten sind wir uns jedoch wirklich bewusst, welch ein Glück diese verlässliche Trinkwasserversorgung ist. Noch weniger, wie viel Arbeit und ständige Leistung dahinter steckt. 

 

Passend zum österreichischen Trinkwassertag wollen wir daher das Scheinwerferlicht auf eine der wichtigsten Berufsgruppen für unser tägliches Leben werfen: die Wasserversorger! Wir haben alle Fakten rund um die Trinkwasserversorgung in Österreich gesammelt – denn man kann es gar nicht oft genug hören…

 

 

Trinkwassertag – wozu?

 

Der Trinkwassertag in Österreich ist eine Initiative der österreichischen Wasserversorger (ÖVGW – die österreichische Vereinigung des Gas- und Wasserfaches) und findet jedes Jahr im Juni statt. Gefeiert werden soll unser wichtigsten Lebensmittel: das Trinkwasser. 

 

Denn: Wasser ist wertvoll. Genauso wie die Arbeit der Menschen hinter der Trinkwasserversorgung. Sie sorgen schließlich dafür, dass ganz Österreich mit sicherem Trinkwasser versorgt bleibt – vom einzelnen Haushalt bis zur Landwirtschaft. Damit diese Leistungen auch den Wert bekommen, den sie verdienen, sind Anlässe wie der Trinkwassertag dringend nötig. 

 

 

Trinkwasserversorgung in Österreich

Unser Trinkwasser kommt aus Grundwasser

 

In Österreich haben wir das Privileg, absolut bestes Trinkwasser genießen zu können. Und das ist keineswegs eine Frage des Geschmacks. Trinkwasser in Österreich kommt nämlich zu 100% aus Grundwasser – eine Besonderheit, und gleichzeitig Grund für die hohe Qualität des Wassers. Durch die unterirdische Lage und den natürlichen Bodenfilter bleibt das Wasser nämlich bestens geschützt und kann meist direkt verwendet werden.

 

Tipp: Noch mehr spannende Infos zum Grundwasser in Österreich finden Sie in unserem Artikel zum Weltwassertag.

 

Die Voraussetzungen für bestes Trinkwasser sind in Österreich also schon natürlich gegeben. Doch all das hilft nichts, wenn nicht die Entnahme, Speicherung, Aufbereitung, Verteilung und Kontrolle des Trinkwassers im Anschluss ebenso reibungslos funktionieren. Wir wollen den Trinkwassertag also auch dafür nützen, um all die Leistung, Arbeit und den Aufwand der dahinter steckt, auch wirklich zu würdigen. 

 

Das top ausgebildete und erfahrene Fachpersonal der insgesamt 5500 Wasserversorger in Österreich ist tagtäglich im Einsatz, um unser “flüssiges Gold” auch weiterhin wie gewohnt fließen zu lassen. Dazu gehören unter anderem: 

 

  •   Bau und Betrieb der gesamten Infrastruktur (Brunnen, Behälter, Leitungen, …)
  •   Regelmäßige und standardisierte Wartungen und Instandhaltung
  •   Desinfektion und Aufbereitung bei Bedarf
  •   Ständige Überwachung der Anlagen
  •   Trinkwasser-Kontrollen zum Schutz vor Verunreinigungen
  •    Leistungen wie neue Haushaltsanschlüsse, Wasserzählertausch, Ablesung,…
  •   …und vieles mehr

 

In letzter Zeit werden auch immer wieder Bedenken um eine gesicherte Versorgung im Krisenfall laut – internationale Auseinandersetzungen und deren Auswirkungen, Pandemien und Epidemien, oder die Gefahr eines drohenden ‘Blackout’ geben Vielen zu denken. Wasserversorger können in diesem Fall beruhigen: für Ausfälle ist man nach eigenen Angaben durchaus gut gerüstet, und die Versorgung mit Trinkwasser ist für BürgerInnen auch in Notfällen gesichert. Mehr zu den Vorkehrungen und Notfallübungen gibt es auch in der Broschüre zur Sicherheit der Trinkwasserversorgung in Österreich, oder in der Presseaussendung der ÖVGW zum Trinkwassertag.

 

Lesen Sie auch unseren Artikel zur sicheren Trinkwasserversorgung in Österreich für noch mehr spannende Fakten. 

 

 

Wasserqualität und Trinkwasserschutzgesetze

 

 

Wasser ist mit seinen Inhaltsstoffen (wie Magnesium, Kalzium oder Natrium) nicht nur eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt, sondern überhaupt lebensnotwendig. Für viele Österreicher ist es daher beruhigend zu wissen: unser Trinkwasser kann jederzeit mit gutem Gewissen und ohne Bedenken getrunken werden. Trinkwassersicherheit und eine stetige hohe Qualität des Lebensmittels ist dafür auch gesetzlich verankert.

 

EU-weit bestimmt zum Beispiel die EU-Wasserrichtlinie über die Qualität von Wasser das für den menschlichen Gebrauch gedacht ist. Auch die österreichische Trinkwasserverordnung besagt, dass Trinkwasser unsere Gesundheit nicht gefährden darf. Dafür sind genaue Qualitätsanforderungen zu den Inhaltsstoffen beschrieben, die auch regelmäßig überprüft werden müssen. Ebenso festgelegt ist die Anlagenerhaltung, Überwachung und Dokumentation.

Auch im Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz sind Anforderungen an Trinkwasser als Lebensmittel verankert.  

 

Zusätzlich müssen Wasserversorger einmal im Jahr über Qualität und die Ergebnisse der Analyse informieren. Dazu zählen wichtige Inhaltsstoffe wie Natrium oder Magnesium ebenso wie Ph-Werte oder Nitrat- und Pestizidspuren.

 

Aktuelle Infos zur Trinkwasserqualität können übrigens jederzeit über das Infoportal Trinkwasser abgerufen werden. Dort findet sich auch eine Zusammenfassung der wichtigsten gesetzlichen Regelungen für Trinkwasser.

 

Doch nicht nur die Qualität des Trinkwassers selbst, sondern auch der Betrieb einer gesamten Wasserversorgungsanlage unterliegt strengen Gesetzen und Vorgaben. Das Wasserrechtsgesetz §134 beinhaltet unter anderem die korrekte Instandhaltung der entsprechenden Infrastruktur sowie deren Überwachung – sowohl durch eigene Hand als auch durch geeignete Fremdüberwacher

Die ÖVGW Richtlinie W 85 im Speziellen stellt das Betriebs- und Wartungshandbuch für Wasserversorger dar. Sie dient als Leitfaden für die vollständige Dokumentation. Denn nur durch korrektes Dokumentieren können die Bemühungen und Leistungen zur Qualitätssicherung auch tatsächlich erwiesen werden.

 

ÖVGW-Richtlinie für die Trinkwasserversorgung - was steht drin?

 

Einen tiefen Einblick in die W 85 und Tipps zur rechtssicheren Eigenüberwachung gibt es auch in der kostenlosen WATERLOO Control Online Roadshow. Hier geht’s zur Anmeldung

 

Es zeigt sich: In der Praxis steckt sehr viel Aufwand und eine enorme Verantwortung hinter dem Anspruch von sicherer Trinkwasserqualität. Schließlich betrifft Wasserversorger bei Nichteinhaltung dieser gesetzlichen Vorgaben auch eine konkrete Haftung – hohe Strafen nicht ausgeschlossen. Noch dazu werden Wasserversorger vor immer größere Herausforderungen gestellt…

 

 

Herausforderungen in der Wasserversorgung

 

Der Trinkwassertag bietet sich ebenso an, auf die zunehmenden Schwierigkeiten in der sicheren Trinkwasserversorgung hinzuweisen. Davon gibt es schließlich genug.

 

Denn mit dem hohen Qualitätsstandards kommt vor allem eines: sehr großer Aufwand bei der Erhaltung und Instandhaltung der gesamten Anlage. Gesetzliche Vorschriften bedeuten einen steigenden administrativen Aufwand, der bewältigt werden muss. Es fallen also immer mehr (bürokratische) Aufgaben für das Personal an. Vor allem um Rechtssicherheit zu erlangen, müssen Wasserversorger auf einiges achten. 

 

Unser Tipp: Digitalisierung kann auch im Bereich der Wasserwirtschaft als Chance für die Einsparung von wertvollen Ressourcen genutzt werden. Die Softwarelösung WATERLOO Control schafft neben klarer Arbeitserleichterung zudem noch Rechtssicherheit in der Dokumentation.  

Zum Trinkwassertag: Österreichs Grundwasserressource bis 2050
Die Entwicklung der Grundwasserressourcen hat natürlich auch Folgen für die Trinkwasserversorgung (Quelle: Bundesministerium, „Wasserschatz Österreich“)

 

Eine noch viel größere Herausforderung stellt jedoch der Klimawandel dar. Wetterextreme wie Überschwemmungen oder Dürren treten immer häufiger auf. Das sorgt nicht nur beim Einzelnen für Unmut, sondern hat auch großen Einfluss auf den Grundwasserspiegel – unserer Hauptquelle für Trinkwasser. Besonders niederschlagsarme Perioden können kurzfristig für Wasserknappheit sorgen. In solchen Zeiten ist sparsamer Umgang und wirtschaftliches Management notwendig – sowohl durch Endverbraucher als auch Wasserversorger. Ebenso wichtig: ein cleverer Aufbau der Infrastruktur zur optimalen Versorgung sowie genaue Wartung um Wasserverluste zu reduzieren. Weil jeder Tropfen Wasser zählt. 

 

Mehr zum Thema im ÖVGW Factsheet Klimawandel oder der Presseaussendung zum Trinkwassertag.

 

 

Was kann jeder Einzelne tun? (Nicht nur am Trinkwassertag)

 

Zum Trinkwassertag: Pro-Kopf Wasserverbrauch in Österreichs Haushalten
Hätten Sie es gewusst? Knapp ein Viertel unseres täglichen Trinkwasserverbrauchs geht in die Klospülung!

Wir leben im absoluten Wasserparadies – damit das auch so bleibt, gilt es jedoch achtsam zu sein. Für einen wertschätzenden Umgang mit der Ressource Trinkwasser sollten wir…

 

  •   …auf einen bewussten Umgang mit Wasser und den eigenen Wasserverbrauch genau achten. Ca. 130 Liter Trinkwasser verbraucht jeder Österreicher pro Tag – doch wie viel für welchen Bereich anfällt ist vielen nicht bewusst (siehe Grafik rechts). Darum öfter reflektieren: Wie viel Trinkwasser verbrauche ich wofür, und wo kann ich noch einsparen?
  •   …Wertschätzung bei uns selbst und anderen fördern – am besten schon bei den Kleinsten! Initiativen wie den Trinkwassertag sollten wir nutzen, um andere zu motivieren und zu informieren.
  •   …mehr Wasser trinken! 🙂 Unser Trinkwasser ist nicht nur das gesündeste und günstigste Getränk (ca. € 0,20 pro 100 Liter) das uns zur Verfügung steht. Im Vergleich zu Mineralwasser und anderen Getränken aus der Plastikflasche hat es auch noch eine Spitzen-Ökobilanz. Günstig, und doch so wertvoll – das sollten wir nicht verschenken. 

 

 

 

 

Wir sagen DANKE an alle Wasserversorger für den unermüdlichen Einsatz für unseren wertvollsten Schatz, und

wünschen noch einen wundervollen Trinkwassertag

 


Quellen und weitere Links:

 

Trink’Wasser Österreich

ÖVGW Trinkwasser Factsheet

Infoportal Trinkwasser

Wasserwerk.at